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It's you? Don't tell him what we had does [Vivian & Gian]
Szenen-Informationen
Charaktere Gast
Datum
Ort
#1
It's you? Don't tell him what we had does!



Vivian & Gian

Heute war der Tag, wo sie zum ersten Mal ihren Stiefsohn kennen lernte. Sie wusste nicht all zu viel von ihm, nur das er als Regieassistent in der Produktionsfirma ihres Mannes seine Brötchen verdiente, sie selbst war kürzlich auch bei eben dieser Firma unter Vertag. Eigentlich war sie damals nur auf dem Weg zu einen Gasting gewesen, weil sie seit einer langen Pause wieder im Filmgeschäft Fuß fassen wollte und dabei hatte sie Mario Marone Black kennen gelernt und irgendwie griff der Funke dann über und ehe sie sich versah, war sie schon seine Ehefrau geworden, relativ noch frisch und das erklärte, wieso sie noch ihren Stiefsohn nicht kannte.

Mario beschrieb ihn als sehr eigensinnig und dickköpfig, ob das stimmte oder nicht, mochte sie nicht zu sagen, da sie ihn ja nicht kannte. Was sie jedoch noch ahnte, das sie ihn schon mal gesehen hatte und dabei auch noch vieles mehr, aber das war eine ganz andere Geschichte, denn sie nachdem sie sich damals mit Modelljobs und kleinen Filmrollen durchgearbeitet hatte, hatte sie sich dann aus Mangel an Rollen, weil ihre Agentur pleite ging durch einen Skandal, einen Job als Stripperin oder auch "Tänzerin für besondere Anlässe" angenommen, so wie sie es immer nannte. Ob Junggesellenabschiede, Geburtstage oder anderes, sie wurde gebucht und führte ihren Job aus. Dann aber beendete sie auch diesen Job und wollte wieder im Filmgeschäft einsteigen, aber mit ihren 37 Jahren gehörte sie schon zum alten Eisen... heutzutage setzte man auf junges Fleisch, um eben den Wünschen der heutigen Gesellschaft nachzukommen und ihr Name war durch den Skandal auch nicht mehr von Bedeutung. Daher sprach sie für eine Sprechrolle vor und bekam dann den Vertrag von Mario Black persönlich in die Hand gedrückt. Ob sie dann auch als Filmdarstellerin eingesetzt werden sollte? Das blieb noch offen, aber sie würde es machen wollen.

Doch nun zurück zur Gegenwart, sie stellte noch Teller und Besteck auf den frischgedeckten Tisch und rückte die Stühle richtig, damit nichts am falschen Ort war. Dann hörte man schon die Tür klingeln. Das musste dann wohl der Junior sein, zum Glück bewegte sich Jeffrey, der Butler, zur Tür um den Gast im Empfang zu nehmen. Sie prüfte noch einmal, ob ihr Kleid saß und die Frisur in Ordnung war und wartete, bis ihr Stiefsohn ins Esszimmer kam. Sein Vater war noch oben im Arbeitszimmer, um irgendwelche Drehbücher zu lesen.
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#2
Gian:

It's you?
Don't tell him what we had does!
Vivian & Gian // Marone Anwesen

Er war missmutig, allerdings nicht weil jetzt endlich Semesterferien waren und er nach Hause zurückkehren würde, sondern eher weil sein Vater es mal wieder getan hatte. Was? Nun geheiratet! Bereits zum vierten Mal war sein Vater jetzt verheiratet und die Frauen waren jedes Mal jünger geworden, wenn man den Altersunterschied betrachtete. Seine Hand hob sich und der Dunkelhaarige fuhr sich durch die Haare, er war jetzt gerade mal 22 Jahre, aber sein Vater war bereits bei seiner Geburt 42 Jahre alt gewesen und mittlerweile war er also 64 Jahre alt. Seine Eltern hatten schon gedacht, dass sie keine Kinder mehr bekommen könnten, allerdings war nach unzähligen Hormonbehandlungen doch ein Kind gekommen. Gian! Seine Mutter war damals 38 Jahre alt gewesen, allerdings hatten die Hormonbehandlungen, welchen sie sich unterzogen hatte, ihre Spuren hinterlassen. Sie bekam Krebs, als er gerade mal drei Jahre alt war. Seinen Schuleingang erlebte sie noch, dann verstarb Luca und mit ihr wohl auch die Liebe in seinem Vater.

Der kleine Junge wuchs bei unzähligen Nannys auf. Bei Maria verlor Gian im Alter von 15 seine Unschuld und als sein Vater ihn mit Anna, der 18jährigen Austauschstudentin, welche bei ihm Nanny spielen sollte im Bett erwischte, waren diese Geschichte. Gian wurde auf ein Internat abgeschoben und dann auf die Uni. Sein Vater verwechselte Liebe mit Geld geben und heiratete in der Zeit in welcher er aufwuchs noch zwei Mal. Beim ersten Mal war die Frau immerhin fast so alt wie sein Vater (50 Jahre) gewesen, 48 Jahre. Die Ehe hielt drei Jahre. Dann kam wieder eine. Mittlerweile war sein Vater 55 Jahre und die Frau an seiner Seite 43 Jahre. Auch das hielt nicht lange und jetzt... ja jetzt hatte er es wieder getan. Gian war noch nicht mal eingeladen. Wobei er auch keinen gesteigerten Wert drauf legen würde. Die jetzige Frau war gerade mal 37 Jahre. Vielleicht wollte sie ihm ein Balg andrehen? Auf alle Fälle war ihm klar, dass die Frau sicherlich kein Interesse an seinem Vater hatte, sondern ihn nur ausnehmen würde.

Der Wagen bog zum Grundstück ein, er gab den Code fürs Tor durch und fuhr die Einfahrt hoch. Direkt vor der Tür wurde gehalten und der Schlüssel dann Jeffrey in die Hand gedrückt, welcher zu ihm meinte, dass die Dame des Hauses im Salon wäre. Nur ein verächtliches Schnauben war zu hören und dann ging er dort direkt dort hin. Heute war er eher leger gekleidet, eine schlichte Jeans und ein schwarzes Shirt. So sah er zunächst rote Haare und räusperte sich, damit sie ihn bemerkte. Dann fiel ihm alles aus dem Gesicht, denn er kannte sie. "Wie kommst du hier her?" Mit nur wenigen Schritten war er bei ihr und umfasste ihren Oberarm. "Was willst du hier? Geld? Das kannst du vergessen, du bist damals auf der Party bezahlt worden und meinen Vater interessiert es nicht, wer alles vor mir auf den Knien war." So wollte er sie rausbuxieren, als er hinter sich Schritte höre. Sofort ließ Gian sie wieder los. Mario Marone-Black kam rein. Ja Gian hatte auf einen Namen verzichtet, weil er nicht sofort als der Sohn von gelten wollte.

"Gian. Du hast Vivian schon kennen gelernt.", strahlte er seinen Sohn an und ging zu der Rothaarigen. "Das ist meine reizende Frau. Vivian, dass ist mein Sohn." Gerade noch so konnte der Dunkelhaarige verhindern, dass ihm die Kinnlade runterfiel. Sein Vater hatte eine Stripperin geheiratet?
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#3
Vivian:

Erwartungsvoll sah sie zum Flur hindurch, bis ihr Stiefsohn rein kam. Um ein wenig noch die Wartezeit zu unterdrücken, stellte sie noch Gläser breit und ein paar Getränke, wie Wein oder Sekt, je nachdem, was passender war. Dann hörte Vivian auch schon Schritte, die ins Haus traten. Das musste also ihr Stiefsohn sein. Sie drehte sich um und wollte ihn schon mit einen Lächeln im Gesicht freundlich begrüßen, doch  das verblaste etwas, als sie sah, wer da vor ihr stand. Mal abgesehen von den muskelbepackten Körper, das sich unter den T-Shirt hervor tat und der einfachen Jeans, die er trug, erkannte sie das dazu gehörige Gesicht.

Es war auf einer Party gewesen, sie war damals gebucht wurden und dann hatte sie ihn dabei eine geblasen, weil er so verdammt gut ausgesehen hatte und nun war sie dessen Stiefmutter? Das war ein Umstand, dem Vivian nun etwas verdauen musste. Das er ebenso geschockt war wie sie, merkte sie auch aber anders als sie, packte er ihren Oberarm und zog sie fest. "Hallo Gian, lass mich..." sie wollte sich schon aus seinem Griff befreien, was ja unmöglich war, weil er einen Kopf größer war als sie, aber dann kam ihr Mann noch dazu, das Problem löste sich dann von selbst auf.

Mario begrüßte seinen Sohn und stellte sie auch als seine Frau vor. Man merkte Gian an, das es ihn schwer fiel, dies zu glauben. "Ich habe schon alles vorbereitet und wollte Gian seinen Platz zeigen. Wo ist denn Jeffrey?" Wo man gerade von Teufel redete, kam der Butler rein. "Ah, da ist er ja! Jeffrey, wärst du so lieb und schaust nach dem Essen?" bat sie dem Hausdiener, der freundlich nickte. "Ja, Mrs. Black, mach ich doch gerne." meinte dieser und ging zur Küche. "Nun Schatz, du bist sicher von den ganzen Lesen hungrig und durstig?" meinte sie zu Mario und gab ihn einen Kuss, um Gian zu zeigen, das sie tatsächlich die Frau seines Vaters war. "Und du Gian, willst du dich nicht auch setzen?" fragte sie seinen Stiefsohn/ One Night Stand, über die damaligen Umstände konnten sie immer noch aussprechen, aber irgendwie wurde es ihr doch warm, wenn sie ihn ansah, war auch kein Wunder, denn er sah in der Kleidung gut aus.
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#4
Gian:

Er hatte wirklich Mühe nichts zu sagen oder doch nicht? Vielleicht stand Gian einfach unter Schock. Die Stripperin, welche wirklich verdammt gut blasen konnte, war die nächste Frau von seinem Vater. Na herzlichen Glückwunsch DAD! Nein Gian mochte gar nicht darüber nachdenken, ob die Rothaarige auch mit seinem Vater Sex hatte. Bäh, was für ein widerlicher Gedanke und genau deshalb glaubte Gian nicht an die ach so große Liebe, von welcher ihm sein Vater am Telefon regelrecht vorgeschwärmt hatte. Dann hörte er wieder ihre Stimme und seine Augenbraue hob sich an. Jeffrey hatte sicherlich gerade seine Sachen in die Waschküche getragen oder in sein Zimmer gebracht. Allerdings wie immer schien es der Butler zu riechen, wenn man über ihn sprach und so sah er den Mann nur knapp an. Sie gab also schon Befehle, als wäre sie die Frau des Hauses. Nun das würde man noch sehen. Er sah es auf jeden Fall anders.

Gian wendet sich ab, als die Rothaarige demonstrativ sich zu seinem Vater beugte und diesen küsste. Das war wirklich widerlich. Als er wieder angesprochen wurde, drehte er sich langsam um. "Ich gehe mich frisch machen.", brummte er nur und verschwand aus dem Esszimmer. War ihm schlecht... und Hunger hatte der Dunkelhaarige nun echt keinen mehr. Im Badezimmer ließ er Wasser in seine Hände laufen und wusch sich das Gesicht, dann fuhr er sich mit den Fingern durch die Haare und trocknete sich kurz ab. Als sich Gian am Spiegel ansah, schnaubte er nur verächtlich. "Stiefmutter.", murmelte er vor sich hin. "Stiefmutter am ARSCH!" Damit verließ er das Badezimmer und begab sich wieder in den Salon, setzte sich hin und griff nach der Flasche mit dem Wein, welche auf dem Tisch stand. Da sowohl sein Vater, als auch dessen neue Frau schon etwas hatten, goss nur Gian sich etwas ein. "Also dann Vater, Vivian, wie habt ihr euch denn kennen gelernt?" Dann wollte er mal die Fragestunde beginnen und das konnte noch richtig unangenehm für sie werden.

In dem Moment kam leider Jeffrey und brachte die Vorsuppe, die Terrine wurde auf den Tisch gestellt und dann nahm er sich die Teller, tat jedem etwas auf und mit einem Nicken bedankte sich Gian. "Vivian.", er blickte sie an. "Ich darf dich doch dutzen, wo wir jetzt eine große glückliche Familie sind." Sein Vater strahlte, aber dieser hatte noch nie gut die Untertöne von seinem Sohn hören wollen. "Also Vivian, was hast du denn für einen Beruf? Ich nehme an, du arbeitest." Ganz genau beobachteten die blauen Augen, die Rothaarige sich gegenüber und ja wahrscheinlich konnte sie sehen, dass er sie nicht so einfach aus der Zange lassen würde. Dumm nur, dass der dunkelhaarige Student die Rechnung ohne seinen Vater gemacht hatte, denn dieser legte die Hand auf die Finger seiner Frau und lächelte sie verliebt an. "Du kannst dein Verhör später weiterführen Gian, jetzt wollen wir erst mal essen." Verdammt!
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#5
Vivian:

Ähnlich wie Gian musste auch sie über die Zusammenkunft und dem unerwarteten Wiedersehen auch einigermaßen verarbeiten, aber da sie nun mal eben seine Stiefmutter war, auch wenn der Altersunterschied zwischen ihnen nicht besonders groß war, mussten sie sich damit arrangieren, auch wenn zugeben musste, ihr Stiefsohn war ein sehr attraktiver Kerl und auch wenn die Geschehnisse auf der Party schon eine Weile zurück lag, er war der erste gewesen, der sie immer als Frau wahrgenommen hatte, zumindest in sexueller Hinsicht. Aber dennoch hatte er ihr das Gefühl gegeben, etwas besonderes zu sein und Beachtung zu schenken.

Als er sich frisch machen wollte, wusste schon Vivian, warum er das Weite suchen wollte, nämlich wegen ihr. Sie hatte es an den Blicken erkannt, das es ihn nicht passte, das sie mit seinen Vater zusammen war und sie vielleicht gar als eine Art Ungeheuer ansah, der sich in seinen Leben breit gemacht hatte. Aber gegenüber Mario ließ sie sich nichts anmerken, das sie sich mehr Gedanken um Gian machte als man es annahm. Mario sah nur fragend und irritiert seinen Sohn hinterher, aber Vivian zuckte nur mit den Schultern und saß sich dann auf einen der Stühle, die sie bereit gestellt hatte und ihr Mann neben sie.

Dann kam auch schon Gian wieder dazu und setzte sich auch auf seinen Platz und begann zu reden. "Wir haben uns bei einen Casting kennen gelernt." meinte sie auf seine Frage, wie sie und Mario sich kennen gelernt hatten. "Ja sicher." meinte sie und ging auf das Angebot mit den duzen ein, obwohl sie ahnte, das er was völlig anderes meinte, als er von einer glücklichen Familie sprach. "Ich bin ehemalige Schauspielerin, dann war ich Tänzerin und habe ihn die Laufbahn einer Synchronsprecherin in Angriff genommen" sagte sie und lies den Teil, das sie auch Stripperin war raus. Denn außer sie und Gian wusste ja keiner was davon und das sollte auch so bleiben, wenn Gian es für sich behielt. Mario rettete sie jedoch vor weiteren Fragen, indem er nun zum Essen rief. Gute Idee, also schnappte sich einen Löffel und probierte von der Suppe, die Jeffrey gebracht hatte. "schmeckt echt gut, habe ich aus einen alten Rezept meiner Mutter." sagte sie lächelt, um mal ein anderes Thema, was wenigsten etwas angenehmer war, anzusprechen.
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#6
Gian:

Bei einem Casting also. So so... wollte sie raus aus dem Job? Was ansich aller Ehren wert gewesen wäre und normalerweise Gian auch für wirklich gut befunden hätte, dass konnte er gerade gar nicht gut heißen. Die Frau hatte sich nicht in seinen Vater verliebt. Diese Frau hier vor ihm, die wollte nur eines und zwar sich bei seinem Vater breit machen und ihn ausnehmen wie eine Weihnachtsgans. Nein er würde seinem Vater noch nicht erzählen, woher er sie kannte und schon gar nicht, was sie damals gemacht hatten. Zumindest noch nicht, aber dessen sollte sich Vivian nicht so sicher sein. "Einem Casting also?", griff er die Frage noch mal auf und sah seinen Vater an, welcher die Rothaarige verstrahlt anlächelte und ihr die Hand tätschelte. "Ja, sie hat sich als Synchronsprecherin beworben, wir haben ein paar neue für die Animationsfilme gesucht.", antwortete sein Vater statt dessen neuer Frau. Nun... wenn man es genau nahm und das meinte Gian noch nicht mal böse, war Vivian auch schon deutlich zu alt um als Schauspielerin durchzustarten. Heutzutage war alles eine Frage der Jugend und Schönheit.

Gerade hatte er zum Löffel gegriffen, als Vivian wieder sprach, langsam hob sich der Kopf, denn das mit der Mutter hätte sie sich vielleicht lieber kneifen sollen. Er brauchte keine zweite Mutter, er hatte schon eine gehabt und diese war, zumindest wenn man nach den Bildern ging und auch nach den Videos, welche es von ihr gab, wirklich eine sehr liebevolle Mutter gewesen. "Aha.", entkam es ihm und er lehnte sich zurück. Selbst wenn die Suppe gut war, so würde sie ihm nicht schmecken "wollen". Trotzdem ass er aus Höflichkeit ein paar Löffel und ließ dann Jeffrey wieder den Teller abräumen. In seinem Kopf bildete sich so langsam ein böser Plan, auch wenn es gemein war, aber sein Vater musste begreifen, dass diese Frau nicht anders war als die anderen, welche er vor ihr gehabt hatte.

"Mich hat letztens Andrea angerufen und sich nach dir erkundigt Vater.", meinte er so dahin und bemerkte mit Genugtuung, dass sein Vater leicht blass wurde. "Was wollte sie denn?" Gians breite Schultern zuckten und er sah zu seinem Vater, allerdings konnte man auch gut aus den Augenwinkeln Vivian sehen, denn diese sass ja auch in seinem Blickfeld. "Sich nur erkundigen, wie es ihrem Ex-Mann geht und sie war sehr erstaunt, als ich ihr erzählt habe, dass du wieder geheiratet hast."

Seine Finger wurden an der Serviette abgewischt, ebenso wie sein Mund, dann griff er nach dem Glas Wein und nahm einen Schluck. "Immerhin hattest du ihr angeblich erzählt, dass du nach ihr nie wieder heiraten willst." Allerdings wendete er sich ohne das Luftschnappen von seinem Vater zu beachten an Vivian. "Wie lange kanntet ihr euch denn schon, bevor ihr geheiratet habt? Das ging ja wahnsinnig schnell oder gibt es da noch mehr, was ich wissen sollte." Mit einem noncharlanten Lächeln sah er von der Rothaarigen zu seinem Vater und zurück. "Werde ich Bruder?" Das "GIAN" von seinem Vater wurde nur mit einer wahren Unschuldsmiene beantwortet und er seiner Antwort enthoben, denn Jeffrey brachte den Hauptgang. Irgendwie würde es ihm schon gelingen, dass Vivian überführt werden würde.
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#7
Vivian:

Es passte ihren Stiefsohn überhaupt nicht, das sie hier war, das sah man ihn im Gesicht an. Sie wusste, das es wegen der damaligen Sache zwischen ihnen lag. Sie hat Flashbacks, wie sie ihn dem Schwanz lutschte und ihn anschließend fickte, solche Gedanken hatte sie also, während sie alle am Tisch saßen, sie, ihr Mann und ihr Stiefsohn und die Luft war deutlich dünn. Ihr Mann ergriff das Wort und beantwortete die Fragen von Gian, die eigentlich ihr galten. Natürlich entsprach dies der Wahrheit, aber ob das Junior genauso sah, war sehr fraglich, zumal seine zynischen Kommentare darauf hindeuten.

Sie nickte nur lächelnd stumm und versuchte ein anderes Thema zu finden, die vielleicht dazu beitrug, dass das Essen entspannter ablief, doch Fehlanzeige. Gian schien sich nicht in Ansatzweise dafür zu interessieren, woher die Idee mit der Suppe stammte, weder noch stellte er sich an, als würde es ihn schmecken. Stattdessen fing er an über die Ex-Frau von seinen Vater zu sprechen. Vivian hegte keinerlei Eifersucht gegenüber Andrea, warum auch? Bisher hatte sie diese auch nicht getroffen. Sie sah zu ihren Mann, dessen Gesichtszüge entgleisten und gefühlt seine Haare ausfielen.

Sie drückte Marios Hand ein wenig, damit er sich nicht unnötig aufzuregen brauchte, aber das hielt sich nicht sehr lang, spätesten ab dem Punkt, wo Gian meinte, das die Heirat zwischen ihr und seine Vater schnell ging und er vielleicht einen Bruder bekam. "Rege dich doch nicht so auf, er ist doch nur ein bisschen neugierig. Nein, ich bin nicht schwanger, wenn du darauf hinaus willst." warf sie ein, um ihren Mann ein wenig Zeit zu geben, das sein Puls nicht noch auf 180 Grad erhöhte. Auch Vivian wischte sich den Mund mit der Serviette ab. Der Butler brachte dann die Hauptspeise und Vivian hoffte nun, das es nicht noch zu weiteren Zwischenfällen kam.
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#8
Gian:

Ob sein Vater gleich einen Herzinfarkt bekam? Das würde die ganze Sache hier etwas auflockern oder? Gian hatte noch nie viel übrig gehabt für seinen Vater, allerdings lag dies wohl eher daran, dass auch sein alter Herr sich niemals wirklich für ihn interessiert hatte, sondern sich immer damit rausgeredet hatte, dass er ihm alles besorgen konnte, was er wollte. Tja, was der Junge damals wirklich gebraucht hätte, wäre ein Vater gewesen, der ihm zugehört und auch mal getröstet hätte, aber es war nun mal wie es war und so blickten die blauen Augen wieder auf die neue Frau seines Vaters und ein kleines wissendes Lächeln war auf seinen Lippen zu sehen. Denn nur zu genau hatte er vorhin ihren Blick auf sich gespürt. Es war ihr gerade zu auf die Stirn geschrieben gewesen, dass sie daran gedacht hatte, was sie vor einiger Zeit getrieben hatten und getrieben war in dem Falle wirklich das richtige Wort dafür. Ja Vivian war mit ihrem Mund und ihrer Zunge wirklich begnadet.

"Noch nicht?", fragte er weiter hartnäckig nach und dieses Mal musterte Gian sie unverhohlen so, als ob sie nackt wäre und er scharf auf sie. Wie das aussah, wusste Vivian ganz genau, immerhin hatte sie diesen Blick schon mal auf sich gehabt. Die Suppe kam weg und der Butler bat die neue Dame des Hauses kurz mit sich, damit sie noch mal über das Dessert schauen konnte. Sein Vater blickte Gian an und meinte nur. "Ich liebe sie wirklich." Etwas dass den jungen Mann die Augen verdrehen ließ. "Genau so, wie deine Ex-Frauen davor?" Natürlich provozierte er seinen Vater, aber es war ihm egal. "Hast du wenigstens an den Ehevertrag gedacht?" Jetzt konnte man hören, wie wieder geräuschvoll Luft eingesogen wurde. "Du vergisst dich.", meinte sein Vater aufgebracht. Allerdings wenn es nach dem jungen Mann ging, dann würde er sehr gerne vergessen, was er hier gesehen hatte. Damit schob er seinen Stuhl nach hinten und nickte ihm zu. "Wenn du mich kurz entschuldigen würdest."

Nur leise brummte er vor sich hin und war sehr sehr froh, dass sein Vater es drehen und wenden konnte, wie er wollte, aber Gian war durch das Testament seiner Mutter abgesichert. Dieser gehörte das Haus, in welchem sie lebten und dieser gehörte auch ein Großteil des Vermögens, welches sie alles ihrem geliebten Sohn hinterlassen hatte. Pech gehabt Vater! Dies durfte nicht angerührt werden, somit konnte sein Vater ihm noch nicht mal damit drohen, dass er ihn enterben würde. Damit erleichterte er sich, wusch sich die Hände und kam gerade aus dem Badezimmer, als Vivian um die Ecke kam und mit ihm zusammenstieß. Seine Finger umfassten automatisch ihre schmalen Oberarme und er drehte sich so mit ihr, dass sie auf ihm zu liegen kam. "Nicht so stürmisch.", brummte er. Seine Arme schlangen sich um ihre zierliche Gestalt und dann drehte sich Gian mit Vivian, so dass sie unter ihm war. Durch aus mit Absicht drückte sich sein Unterkörper gegen ihre Scham und rieb darüber, als er sich hochrappelte und ihr dann die Hand hin hielt.

"Komm hoch.", all zu viel Kraft musste er nicht aufwenden, damit die hübsche Rothaarige vom Boden hochgezogen werden konnte und in seinen Armen landete. Die blauen Augen blickten auf sie runter und in diesem Moment war der Plan gefasst. Gian beugte sich zu ihr runter und flüsterte neben dem Ohr. "Bibliothek, wenn er schläft. Wir haben zu reden." Hatten sie nicht, aber das war egal. Darum ging es ihm auch nicht. Er wollte Beweisen, dass sie seinen Vater nicht liebte und dazu musste Gian nur seinen Plan umsetzen. Sehr gut.
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#9
Vivian:

Was wohl auch immer zwischen ihren Mann und seinen Sohn in der Vergangenheit vorgefallen war, ging ihr eigentlich nichts an, sollten sie das unter sich aus klären und sie wollte auch da nicht mit rein gezogen werden. Klar sie war zwar auch nun Teil des Haushaltes, aber das bedeutete nicht gleichzeitig, das sie auch gleich in alles ihre Nase rein stecken wollte. Nur war Gian gerade dabei, den Abend gerade ganz zu ruinieren und das war genau das, was sie verhindern wollte, sie wusste, was seine Äußerungen für einen Zweck dienten, nämlich da er sie hier nicht haben wollte in seine Nähe. "Nein, noch nicht." meinte Vivi und bemerkte dem Blick von Gian. So hatte er sich damals auch angesehen, als sie beide damals Intim geworden waren auf der Party. Verdammt, wieso fing ausgerechnet jetzt an, ihr Herz zu hüpfen und der Raum sich heißer anzufühlen oder lag es nur an ihr? Sie war gerade dabei sich selbst zu vergessen und daran hatte Gian die Schuld und das war nicht negativ gemeint. Man konnte ihren unsicheren Blick wahrnehmen, der Gian traf. Sie versuchte sich dennoch nichts anmerken zu lassen, das hier Gian derjenige war, dessen Testosteron sie gerade schwach werden ließ.

Nachdem Gian sich vom Tisch entfernte, sah sie zu Mario, der seinen Sohn einen wütenden Blick zuwarf. "Der ist nur total durch dem Wind, lasse ihn einfach etwas beruhigen, Liebling." und gab Mario einen Kuss, doch im Wahrheit stellte sie sich eher vor, sie würde Gian küssen anstelle seines Vaters. "Vielleicht akzeptiert er mich irgendwann, aber das muss so seine Zeit haben." bei Kindern war das vielleicht etwas leichter als bei einen Erwachsenden, dessen Weltbild gerade bisschen zerstört wurde. "Oh, da fällt mir ein, ich muss noch kurz was erledigen, ich bin gleich wieder hier." im Wahrheit wollte sie zu Gian und ihn vielleicht dazu kriegen, das er nicht noch ihr Geheimnis ausplauderte, also ging sie in die selbe Richtung, wo sie Gian zuletzt gesehen hatte und lief ihn prompt schon in die Arme, als er scheinbar aus dem Klo heraus kam. "Oh..." ehe sie sich versah, hatte Gian seine Arme um sie gelegt und beide fielen zum Boden. Die lag dann auf ihn "Das muss du gerade sagen." meinte sie grinsend zu ihn und dann drehte er sie nochmal um, so das sie nun unter ihn war. Sie spürte sogar, das sein Schwanz sich gegen ihre Scham drückte und ihn darauf rieb. "Doch nicht hier! Bist du verrückt?" flüsterte sie zu ihn, weil der Zeitpunkt nicht gerade richtig dazu war, dennoch die Vorstellung reizte sie schon, das er und sie mitten im Flur Sex hatten. Sie konnte erkennen, woran Gian auch dachte, was auch immer er vorhatte, sprach er nicht aus, stattdessen meinte er, das sie in der Bibliothek reden wollten. "Versuch mir wenigsten nicht den Abend gleich komplett zu versauen, tue es bitte meinetwegen." ein Streit mit seinen Vater hatte doch schon gereicht, da brauchte er nicht mit der Bombe anzukommen. Sie griff nach seiner Hand, die sie hochhob. "Ich bin pünktlich dort." meinte sie zu ihn, obwohl sie keine Zeit ausgemacht hatten.. egal, sie hoffte der weitere Abend verlief in die gewünschte Richtung.

Beide gingen dann zurück jedoch in einen zeitlichen Abstand, Vivi hatte zum Schein eine weitere Flasche Wein aus dem Keller geholt und der Hauptgang wurde serviert und alle aßen hoffentlich friedlich. Dann wurde es schon spät und Mario ging schlafen. Sie half Jeffrey noch mit dem ganzen Geschirr, ehe sie sich zur Bibliothek aufmachte, wo Gian schon wartete. "Bevor du was sagst.. ich weiß, das es wegen uns ist." meinte sie, um endlich das anzusprechen, was nur bisher nicht offen unter den beiden geklärt war. "Und du denkst sicher auch, das ich dein Vater wegen den vielen Geld geheiratet habe? Nein, das stimmt nicht, auch wenn das nach einer billigen Ausrede für dich klingt... Er ist vielleicht nicht ganz mein Traummann..." denn dieser steht gerade vor ihr. "Aber er ist jemand, mit dem ich sicher mein Lebensabend verbringen könnte." doch so ganz von ihren Worten war sie selbst nicht mehr überzeugt.
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